Wiesn News - Wiesnticker
Für alle, die nicht jeden Tag draussen sein
können...
Aktuelle News, Klatsch und Tratsch vom Münchner
Oktoberfest. Hier verpasst Ihr nichts!
Kleine und grosse Geschichten von Menschen und Ihrem
Schicksal. Von VIPs und den Menschen hinter den Kulissen.
Was treiben die Promis? Und wer mit wem?
Erste Wiesnwoche (20.09 bis
24.09)
Polizist rettet Rentner
das Leben
Da hatte der 71jährige Rentner wirklich Glück
im Unglück. Bei einem Wiesnbummel mit ehemaligen
Arbeitskollegen brach er plötzlich zusammen und
stürzte zu Boden.
Sein "Lebensretter" Polizeihauptmeister Joachim
Hötzel reagierte blitzschnell - begann vorbildlich
mit einer Herzdruckmassage, nachdem er keinen Puls mehr
fühlte. Ein vorbeikommender Arzt übernahm
die Beatmung des Mannes. Beim Eintreffen der BRK-Sanitäter
schlug das Herz des alten Manns wieder. Er wurde zur
weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht.
Das ausgerechnet Joachim Hötzels als Helfer vor
Ort war, ist doppeltes Glück! Seit 20 Jahren arbeitet
der Polizist ehrenamtlich beim BRK und seit 15 Jahren
ist er ausgebildeter Rettungssänitäter. In
dieser Funktion wird Hötzel übrigens am kommenden
Sonntag (seinem dienstfreien Wochenende) ehrenamtlich
in der Sanitätsstation des BRK auf der Wiesn arbeiten.
Weniger Glück hatten hingegen zwei andere Herren
am ersten Sonntag und am Montag...
Ein 70jähriger erlitt am ersten Wiesnsonntag im
Biergarten beim Augustiner einen Herzinfarkt mit Todesfolge.
Nur einen Tag später ereilte einem 76jährigen
das gleiche Schicksal in der Ambrust- schützenfesthalle.
Wiesn-Ärztin Monika Mirlach empfiehlt allen Besuchern
(auch den jungen und gesunden) immer eine gute "Grundlage"
fürs Bier (deftiges Essen) zu schaffen.

Koid is!
Mei Petrus, wir bitten Dich recht schee. Hab erbarmen
mit unseren durstigen Seelen!
Der Wiesnbeginn war so traumhaft schön und dann
der eisige Sturm diese Woche. Die Wiesnzelte halten
bis Windstärke 12, aber statt Softeis gibt es Glühwein.
Auf dem Festgelände wurde auch so manches mal zum
schnellen Einsatz geblasen. Die Besitzer der Marktstände
kämpften gegen die starken Böen an und versuchten
die Planen festzuzurren. Die Bude einfach zusperren
und heimgehen geht ja auch nicht. Schliesslich sind
die Marktleute verpflichtet, ihre Stände während
den Öffnungszeiten auch offen zu halten. Da hilft
nur heisser Tee, dicke Pullis und warme Gedanken. Und
das Hoffen darauf, das Petrus ein Einsehen hat - mit
uns einfachen, vergnügungssüchtigen Erdlingen...

Ein Herz für Münchner
Kids...
...hatten Barbara Aeckerle und Günter Broich. Die
beiden Wiesnbedienungen (Hackerzelt und der Ochsenbraterei)
beschenkten 32 Münchner Kindl des Laimer Kindergartens
in der Siglstrasse mit einem kompletten Wiesn-Ausflug.
Gross war die Vorfreude gewesen - die Zwergerl hofften
ganz fest auf den "Kinder-Montag" der Stadt
(siehe Wiesn-Ticker). Leider gingen sie aber leer aus.
Damit die kleinen Wiesnfans heuer nicht ohne Karussellfahrt
und gebrannte Mandeln auskommen müssen, hatten
die beiden Bedienungen für jedes Zwergerl eine
Brotzeit, Mandeln, ein Wiesn-Herzerl und eine Karussellfahrt
spendiert...

Harte Landung
Was man nicht alles tut, um "(dr)in" zu sein...
Ziel der Begierde:
Das Weinzelt.
Zeitpunkt der Tat:
Die Nacht zum Donnerstag.
Der Tathergang:
35-jähriger versucht, vom Gelände des Zentralen
Landwirtschaftsfestes (ZLF) aus ins Weinzelt zu gelangen.
Zu diesem Zweck wollte er von einem Container auf einen
Anhänger und von dort aus über den Zaun zum
Weinzelt springen. In seinem Freudentaumel über
bevorstehenden Wein, Weib und Gesang übersah der
Wiesnfan leider, dass der Anhänger gar keine Abdeckung
hatte und stürzte 2 Meter in die Tiefe.
Resultat der Aktion:
Eine gebrochenes Schlüsselbein und Krankenhaus.
Da hoffen, dass er schnell wieder auf den Beinen ist
und wünschen gute Besserung!

Filser-Schiessen
Ein zielsicheres Auge hatte Arabella Pongratz beim diesjährigen
Filser-Schiessen. Sozusagen erstes Jahr Wiesn-Wirtin
und erster Platz beim traditionellen Schiessen im Schützenfestzelt.
Ehemann Peter ist irre stolz. Bei den Männern gewann
Thomas Berger die begehrte Sieger-Scheibe...

Wiesn-Treffs und -Stammtische
Die Wiesn - alljährlich nicht nur ein Ort, an dem
kräftig gefeiert und getanzt wird. Hier laden täglich
die Wirtschaft, Medien, Filmbranche, Sport, Politik
und altehrwürdige Männer- (und auch Frauen-)runden
an ihren Tisch und in ihre Boxen ein. Auch hier gilt
das alte Sprichwort... "in ist, wer drin ist".
Wahrhaft olympisch ging es beim "Olympia-Stammtisch"
im Fähndl zu. Währenddessen amüsierten
sich die Gäste von Gottfried Zmeck beim "Goldstar-TV
Wiesn-Treff" im Hippodrom. Etwas südlicher
in Käfers Wiesn-Schänke amüsierten sich
die Volksmusikbranche bei Bier und Brezn.
Aber lange feiern können die VIPs eigentlich nicht,
der Frühschoppen in "Schichtl's Wurstpalast"
lässt die Nachteulen nicht sehr viel Schlaf...

Zusätzliches Wiesnzelt
Dramatische Szenen am ersten Wiesntag. Schon um 10.00
Uhr (2 Stunden vor dem Anstich!) stehen die Münchner
vor verschlossenen Zelten. So früh wie nie wurden
die Zelteingänge wegen Überfüllung dicht
gemacht. Der aufbrodelnde Unmut des Volkes beruhigte
sich nur mit polizeilicher Hilfe...
Jetzt wird der Ruf nach einem weiteren Zelt auf dem
Oktoberfest laut. Von einem Zelt nur für Münchner
ist da die Rede. Da freuen sich die einen - die anderen
runzeln besorgt die Stirn. Da solle doch das ZLF nach
Riem verlegt werden und so die Möglichkeit haben,
sich zu vergrössern - schlagen die einen vor. Aber...
auch dieses Zelt wird irgendwann wegen Überfüllung
geschlossen werden - wird von anderer Seite entgegnet.
Denn immerhin wären das auch nur ein paar tausend
Plätze mehr. Dazu kommt, dass das ZLF historisch
gewachsene (sogar im Grundbuch eingetragene!) Ansprüche
auf die Theresienwiese als Veranstaltungsort hat - so
OB Ude.

Spottlied
Ein "Wiesn-Hit" der besonderen Art macht gerade
die Runde. Das abgewandelte Holzmichl-Lied von Radio-Gong-Moderator
Mike Thiel "Sitzt denn der junge Wildmoser noch..."
hat sicherlich seine Fans. Einer kann sich darüber
aber nicht lachen. Karl-Heinz Wildmoser, über dessen
Sohn hier gespottet wird. In Wildmosers Hühner-
und Entenbraterei wird das Lied sicher auch keine Freunde
finden.
Heute, einen Tag später wurde das Spottlied von
Mike Thiel aber schon wieder entschärft. Einige
Passagen wurden gestrichen und das Lied aus Rücksichtnahme
auf Nicole Wildmoser (Ehefrau des jungen Wildmoser)
neu eingespielt...

Feiern hoch zwei
Fit, vital und voller Tatendrang. So präsentierte
sich Wiesn-Wirt und Wirte-Sprecher Toni Roiderer auch
auf seinem 60. Geburtstag. Gefeiert wurde auf der Zeltempore,
natürlich im Hackerzelt. Unter den 120 Gästen
waren alle Wirte mit Frauen (diese liessen ihren Toni
richtig hochleben), OB Christian Ude (überreichte
Roiderer den neuen Bildband seiner Frau Edith von Welser-Ude)
und viele mehr...
Gleich morgen geht es im Hackerzelt für die Roiderers
mit dem Feiern weiter. Dann nämlich begiessen das
Wirtspaar ihren 34. Hochzeitstag. Wir gratulieren den
Beiden ganz herzlich und wünschen fürs erste
weitere 34 glückliche Ehejahre...

Zu früh ...
Da war die Vorfreude bei Manfred Schnelldorfer doch
etwas zu gross. Bereits am Freitag vor dem offiziellen
Anstich trieb es den Ex-Eiskunstläufer auf die
Wiesn - genauer ins Hippodrom. Hier wollte er zum Männerstammtisch
(einer der begehrtesten Wiesn-Treffs der Münchner
Society), zu dem Didi Küffler, Frank Fleschenberg,
Ralph Piller und Klaus Thannhuber geladen hatten. Der
Stammtisch sollte jedoch erst eine Woche später
am mittleren Wochenende stattfinden.
Schnelldorfer bemerkte davon zuerst gar nichts. Im Hippodrom
wurde nämlich ordentlich gefeiert. Die Schausteller
hatten sich an dem Abend vor Wiesnstart schon einmal
getroffen...
Zur Info für alle, die sich den Starttag vom Oktoberfest
nicht jedes Jahr erneut merken können.
Das Fest endet am ersten Wochenende im Oktober. Von
da an zwei Wochen rückwärts rechnen und schon
hat man den Tag des Anstichs...

Promitreffs
Sie feiern ja auch sonst ganz gerne - die Stars und
Sternchen. Die Wiesnzeit ist für die Promis jedoch
eine einzige Party. Zahlreiche Partys und Stammtische
lassen die VIPs von einem Termin zum nächsten eilen.
Bevorzugte Partyzelte - das Hippodrom und natürlich
der Klassiker, Käfers Wiesnschänke. Beim Feiern
beobachtet wurden die Haffa-Brüder Florian und
Thomas, Thomas Gottschalks Bruder Christoph (mit grossem
(Lebkuchen)Herz), Udo Walz (kam extra aus Berlin), "Bunte"-Chefin
Patrizia Riekel (in schicker Tracht mit Tiroler-Hut).
Natürlich kamen auch alle gern gesehene "Klassiker"
wie "Mosi", Boris Becker (mit Caroline), Dieter
Bohlen mit der süssen Estefania oder der "König
von Mallorca" Jürgen Drews mit seiner offenherzigen
Ramona...

Chef der Wiesn-Wache muss
büssen
Kurz nicht aufgepasst und schon rollen Köpfe!
Gerhard Bayer, seines Zeichens Chef der Wiesn-Polizei
muss für seine Jungs den Kopf hinhalten.
Da hatte doch tatsächlich beim Wirte-Einzug einer
seiner Untergebenen der Kutsche mit den Kufflers den
falschen Weg gewiesen. Prompt landeten diese nicht vor
ihrem Zelt, sondern irgenwo in der Pampa. Die Kufflers
mussten sich dann zu Fuss durchs Gedränge auf zu
ihrem Zelt machen und wären fast zu spät zum
Anstich gekommen.
Skandal! In der 171jährigen Wiesngeschichte ist
dies noch nie passiert.
Und weil es auf der Wiesn hart aber gerecht zugeht,
musste Gerhard Bayer mit seinem Kopf herhalten. Und
zwar beim Schichtl. Das Urteil des Oberschichtls Manfred
Schauer "Wer Wirte vom rechten Weg weisst, den
köpf' ich, damit er nie mehr b'scheisst"...

Kinderwiesn im Käferzelt
Dienstag war der erste Familientag auf dem Oktoberfest
2004.
Sabine Käfer zeigte auch heuer wieder einmal ihr
grosses Herz für kleine Zwergerl. Traditionell
lud sie gemeinsam mit PR-Frau Andrea Schoeller zur "Käfer
Kinderwiesn" ein. Auch dieses Jahr fanden sich
wieder zahlreiche geladene Promi-Mamas mit ihrem Promi-Nachwuchs
in der liebevoll dekorierten Käfers Schänke
ein. Unter den Gästen waren u.a. Sabine Piller
mit Kindern, Monti Lüftner mit Tochter Jessi, Heidi-Brühl-Tohter
Nicole mit ihrem Benette, u.v.m.
Michael und Sabine Käfer halfen, trotz privater
Trennung, als eingespieltes Team zusammen. So wurde
das Fest für alle Beteiligten ein bleibendes Ereignis.
Ausserdem sponserte das Käfer-Team, wie die Jahre
zuvor, das gesamte Essen und Trinken. Jeder eingenommene
Euro wurde also direkt für den guten Zweck weitergegeben.
Weitere Beteiligte waren:
Der Sender Fox Kids (stellte Tombolapreise, einen Teil
des Unterhaltungsprogramm und spendeten 2.004,- Euro)
und Pepsi (spendete Getränke und brachte sogar
Artisten vom Circus Roncalli mit).
Insgesamt kamen 6.000,- Euro (!) zusammen. Gratulation!
Seit 2002 geht die Spende übrigens an das, mit
grossem Einsatz geführte, "Kinder- und Jugendzentrum
Lichtblick" im Münchner Hasnbergl...

Peter Pongratz (fast)
unermüdlich...
Der neue Wiesn-Wirt Peter Pongratz gibt alles! Bereits
vier Wiesntage, in denen er um fünf Uhr morgens
aufsteht und nicht vor drei Uhr ins Bett kommt. Allerdings
ist vorhersehbar, dass er das nicht die ganze Wiesn
über so durchhält. Peter, Du musst nicht alles
selber machen. Lass den Anderen auch noch a bissl Arbeit
übrig!
Dennoch: Danke Peter! Dein Einstand und Dein persönlicher
Einsatz ist super!
Tipp an alle, die meinen, dass d'Leit von der Wiesn
nur ans G'schäft denken. Nachmachn, dann red ma
weida...

Bier macht schön
Die Bayern wissen es schon lange. Mit Bier kannn
man sich nicht nur seinen Gegenüber schön
trinken. Bier macht auch den Trinker schön. Es
hält jung und man bleibt gesund. TV-Ärztin
Antje-Kathrin Kühnemann bestätigt dies jetzt
auch. Bis zu ein Liter Bier täglich ist gesund.
Es enthält viele Kohlehydrate und wichtige Vitamine.
Sollten wir aber einmal mehr als eine Mass erwischt
haben, unterstützen die typischen Wiesn-Schmankerl
die Wiederaufnahme der verlorengegangenen Mineralien
und Salze. Denn Hendl, Steckerlfisch, Brezn und Radi
haben eines gemeinsam - sie sind gut gesalzen...

20 Jahre im Weinzelt...
Seit 1984 regieren sie im Weinzelt. Doris und Roland
Kuffler feierten am Dienstag ihr Jubiläum. Um 12.00
Uhr flogen die Sektkorken. Es gratulierten unter anderem
(stellvertretend für alle Wirte) Wiggerl Hagn (er
half den Kufflers in ihrem ersten Jahr auf der Wiesn
mit seiner "Chipzählmaschine" aus der
Klemme), OB Christian Ude, Alt-OB Georg Kronawitter,
Gerd Käfer (er schlug das Paar einst als neue Wirte
vor), Ex-Wirte-Sprecher Willy Heide und viele andere...

1/4 Jahrhundert unter
Ochsen
In der Ochsenbraterei wird Hermann Haberl heuer sein
legendäres Trompetensolo (am letzten Wiesn-Sonntag)
bereits zum 25ten Mal blasen. Seit 1979 heissen die
Haberls ihre Gäste in ihrem Festzelt mit leckeren
Varianten vom Ochs am Spies willkommen. Und ans Aufhören
wollen die eingefleischten Wiesnfans und Vollblut-Gastronomen
noch lange nicht denken... Gut so! Weiter so!

Scharf geschossen...
Am Montag war für die Promis eine ruhige Hand und
ein scharfes Auge angesagt - beim Promi-Schiessen im
Armbrustschützenzelt. Zu dem Event lud BMW-Chef
Karsten Engel ein. Dabei gab es so manches zum Staunen.
Der jüngste Strauss-Sohn Franz Georg bewies eine
Zielsicherheit, die auch erfahrene Armbrustschützen
beeindruckte. Das Schiessen mit der Armbrust ist übrigens
nicht ganz so einfach wie es vielleicht aussieht. Müssen
doch einige Kilos ruhig gehalten werden, um den Holzadler
zu treffen...

Kinder beim Wiesn-Bummel
Für 1.000 Münchner Vorschulkinder wurde am
Weltkindertag (20.09) ein tolles Programm geboten. Sie
wurden zu einem Bummel über die Wiesn und das Zentral-Landwirtschaftsfest
eingeladen. Zunächst gab es die Highlights des
ZLF, dann Karussell fahren auf dem Oktoberfest. Abschliessend
noch eine Wiesnbrotzeit und dann gings voll mit neuen
Eindrücken wieder heim.
Ermöglicht wurde den Rackern der Besuch vom Schulreferat,
dem Fremdenverkehrsamt, dem ZLF, den Wiesnwirten der
kleinen Zelte, den Schausteller der Kinderkarussells,
Metgerei Magnus Bauch, Müller Brot, Coca-Cola und
Pepsi...

Kreisverwaltungsreferat
lobt Schankkellner
Unterschank - das ist die offizielle Bezeichnung für
eine schlecht eingeschenkte Mass. Was den Gast aufregt
ist auch ein rote Tuch für die Behörden. So
sind auch 2004 die Ordnungshüter des KVR wieder
auf der Wiesn unterwegs, um die Füllmengen zu kontrollieren.
Dabei gab es bis jetzt nur Lob! Kurzum, die Massen sind
voll, die Gäste sind begeistert, das KVR beruhigt
und auch wir freuen uns mit...

Trachten wohin man sieht
Auf dem Oktoberfest 2004 sieht man erheblich mehr Tracht
als in den Jahren davor!
Von den neuesten Trends (in Farbnuancen von rot bis
rosa), über Trachtenvereine mit stilechten Dirndl
und Lederhosen bis hin zu "kreativen Eigenkombinationen"
mit Stücken aus Muttis Kleiderschrank oder vom
Second-Hand Shop. Darunter hält es so manches Madl
wie die Männerwelt - je luftiger desto besser.
Einen Überblick über alle Trachten-Trends
2004 gibts hier...

Ist das Böllern eine
Gefahr?
Das diesjährige Böllerschiessen am letzten
Wiesn-Sonntag soll angeblich durch erhebliche Auflagen
erschwert werden. Danach darf beim Schiessen "nichts
in die Luft fliegen"... Wer jetzt an den strengen
Oberwächter der Wiesn, das KVR denkt, liegt aber
total falsch. Die Überwachung des Traditions- schiessens
ist heuer erstmals in Händen des "Referats
für Gesundheit und Umwelt". Diese wollen das
traditionelle Event sogar hinter die Ruhmeshalle (Bavaria)
verlegen. Jetzt muss OB Ude es wohl mal wieder richten...

Achtung! Falsche Biermarken!
Trotz vieler Sicherheitsmerkmale haben Fälscher
Blüten von Biermarken (anscheinend in sehr guter
Qualität) hergestellt. Seit Wiesn-Beginn wurden
diese in Umlauf gebracht. Weit mehr als 20.000 falsche
Marken hat die Polizei bereits sichergestellt!! Laut
Einschätzung von Experten wurden wahrscheinlich
sogar mehr als 200.000 Stück gedruckt. Betroffen
sind besonders das Winzerer Fähndl (rote Chips)
sowie die Bräurosl und das Armbrustschützenzelt
(mit ihren Papiermarken). Der Schaden für die Wirte
könnte sich laut Experten bereits auf ca. 1 Million
Euro belaufen. Die Polizei warnt: Wer mit falschen Marken
auftaucht, wird angezeigt. Also, Gutscheine nur in den
Zeltbüros kaufen!

Wir gratulieren..
Sie ist der Inbegriff der Gemütlichkeit und seit
1924 auf dem Münchner Oktoberfest - die Krinoline.
Heuer stolze 80 Jahre auf der Wiesn. Einst benannt nach
dem schwingenden Reifrock der feinen Damen aus früheren
Zeiten, kommt das Karussell noch heute mit den Original-Verzierungen
sowie dem ersten Elektromotor daher. Am Jubiläumstag
besuchte der Verein "Die schöne Münchnerin"
die Karussell-Legende in Originalkostümen der Jahrhundertwende
und verliehen der Wiesn einen Hauch von Nostalgie. Auch
das Toboggan steht bereits zum 70ten Mal auf der Wiesn.
Der seltsame Name stammt übrigens aus der Sprache
der kanadischen Algonkin-Indianer, und bezeichnet einen
"leichten Schneeschlitten". Alle Wiesn-Jubilare
2004 mit Geschichtlichem und Hintergrundinfos findet
Ihr in unserem Special "Wiesn-Jubiläen
2004"...

Wiesn-Hit
Noch tönen Wiesn-Klassiker und neueste Hits nebeneinander
aus den verschiedenen Zelten. Ein Wiesn-Hit ist noch
nicht erkennbar. Die Publikumslieblinge sind neben dem
"Holzmichl", die Evergreens "Hände
zum Himmel" und "Fürstenfeld" und
der Ohrwurm "Hey Baby" von Dj Ötzi.
"Dragostea" spaltet die Gemüter. Im einen
Zelt Buhrufen und Pfiffe, im anderen der Megahit...
Bei uns läuft gerade der "Weisswurst-Song"
(CD von Vinzenz-Murr)..."An München hängt
mein Herz so sehr... Weisswurst, holadio, holadio,...
" oder so ähnlich...

"Lööööwenbräu..."
...schallt es minütlich über dem Eingang der
Festhalle. Heuer zum 54ten Mal. Der Löwe ist ein
echter Hingucker, der einfach zur Wiesn und zum Löwenbräuzelt
gehört. Dem war aber nicht immer so. 1952 und 1953
mussten die Wiesnbesucher auf den brüllenden Löwen
verzichten. Das damals noch junge Wahrzeichen verstösse
gegen das Wettbewerbsrecht, verkündete man dem
Wirt.
Bereits 1954 durfte sich der Löwe aber wieder seinen
Bauch streicheln, seine Mass geniessen und fröhlich
vor sich hinbrüllen. Man entschied, dass bei dem
Krach sowieso nichts zu hören war...

Die Münchner mögen
die Mittags-Wiesn
Beliebt bei Alt und Jung. Gemütlich und günstig!
Die Mittags-Wiesn ist der Hit bei allen Münchnern.
Befragt, wann sie denn am liebsten auf die Wiesn gehen,
antworteten eine Vielzahl der letzten echten Münchner,
dass die Wiesn ihnen zur Mittagszeit am meisten taugt.
Alles zur Mittagswiesn findet Ihr auf www.mittagswiesn.de...
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Erstes Wiesnwochenende (18.09
bis 19.09)
Krach um Anke Engelke
Nicht nur für Normalsterbliche wird es immer
wieder mal eng auf der Wiesn. Auch die Promis können
nicht selbstverständlich mit einem Sitzplatz
rechnen. So geschehen am Wochenende auf der Party
von PR-Lady Birgitt Wolff im Hippodrom. "Ladykracher"
Anke Engelke hatte zu viele (unangemeldete) Begleiter
mitbrachte. "Danke, Anke" sagte Wolfgang
Fiereck angefressen, als er mit seiner Frau ankam
und sein Platz weg war. Auch Gastgeberin Wolff wollte
wahrlich keinen Streit. Wirt Sepp Krätz behielt
einen kühlen Kopf (und seinen Humor) und konnte
die erbosten Gemüter wieder beruhigen...

Bayrisches Rotes Kreuz
(BRK)
Die Sanitätsstation im Servicezentrum ist in
vollem Einsatz. Die Sanitäter des BRK berichten
von einem reibungslosen Ablauf in den neuen Räumen.
Während des Eröffnungswochenendes wurden
707 Patienten mit kleinen und grösseren Blessuren
behandelt.
Übrigens muss die sogenannte "Praxisgebühr"
sogar von den Sanitätern auf dem Oktoberfest
erhoben werden. Bei kleineren Anfragen wie Pflaster
oder Kopfschmerztabletten sind die Jungs vom BRK aber
weiterhin kulant. Danach wurde allein in den ersten
2 Tagen 1.350 mal gefragt...

Dreistes Diebespack
Der Tochter des Ministerpräsidenten Edmund Stoiber
wurde auf dem Heimweg von der Wiesn (gegen 24.00 Uhr)
die Handtasche geraubt. Jetzt bloss keine Schadensfreude.
Dieses Jahr sind verstärkt (Taschen)Diebe unterwegs.
Allein am ersten Wochenende wurden 75 Besucher beklaut.
Es kann also jeden von uns treffen! Also Vorsicht!
Überlegt Euch, was Ihr überhaupt auf der
Wiesn braucht. Alle Wertsachen möglichst zuhause
lassen! Ausserdem (Hand)Taschen quer über die
Schulter und mit der Öffnung nach vorne tragen.
Glück im Unglück. Die Stoiber-Handtasche
wurde noch am selben Abend aufgefunden und im Käferzelt
abgegeben. Alle Papiere, Schlüssel, etc waren
wieder da. Es fehlte nur das Geld (ca. 100,- Euro).
Da hat Veronica noch mal saubers Massl g'habt...

Anstrengender Umzug
Der Trachten- und Schützenumzug am ersten Wiesn-Sonntag
war bei strahlendem Sonnenschein. Seit 1950 findet
dieser Höhepunkt zum Wiesn-Opening regelmässig
statt. Angeführt vom Münchner Kindl zieht
der Festzug mit Oberbürgermeister Christian Ude
und Ministerpräsident Edmund Stoiber durch München.
Ca. 8.300 mitwirkende Trachtler, Schützen und
Musikkapellen aus aller Welt zogen heuer auf die Wiesn
ein.
Fast 2,5 Stunden waren es für die Zugteilnehmer
von der Maximiliansstrasse über die Kehre auf
der Ludwigstrasse quer durch die Stadt bis zur Festwiese.
So manchem war das zuviel. Gehfaule Schafe wurden
kurzerhand an den jubelnden Zuschauer vorbeigetragen,
kleine Kinder schliefen im geschmückten Leiterwagen
einfach ein...

Das begehrteste Souvenir...
Kein Sport oder Kavaliersdelikt, sondern Diebstahl.
Der Masskrugklau ist alljährlich ein Thema für
Wirte und Wiesn-Polizei. Aber trotz zahlreicher Kontrollen
können sowohl Ordner als auch Polizei den Krugklau
nicht gänzlich verhindern. Jährlich kommen
den Wirten rund die Hälfte (!) ihrer Krüge
(durch Diebstahl aber auch Bruch) abhanden. Alleine
2003 wurden 195.000 Krüge mitgenommen.
Samstag Nacht war Premiere. Die Polizei veranstaltete
auf der A 95 (Richtung Garmisch bei Fürstenried)
eine grosse Razzia, bei der auch verstärkt nach
Krügen geschaut wurde. Dabei musste sich die
Ordnungshüter auch so manche Ausrede von den
"Sammlern" anhören. Übrigens,
die älteste Ausrede, die vom "gekauften"
Krug, ist die dümmste. Kaufkrüge sind sofort
zu identifizieren - sie haben immer eine Banderole...

Täglich auf der
Wiesn...
Wenn es nach dem kleinen (Adoptiv)Sohn von Patrick
Lindner und seinem Freund Michael Link gehen würde,
dann wärem die Drei wirklich jeden Tag auf der
Wiesn. Einen tollen Einstand hatte der Kleine (dieses
Jahr zum ersten mal auf der Wiesn) während des
Wirte-Einzug. Zusammen mit den Papas fuhr das Zwergerl
im Wagen der Kufflers (Weinzelt) auf die Wiesn. Das
Ganze in einer nagelneuen Lederhose, die der Kleine
extra zum Wiesnauftakt bekommen hat..

Oktoberfest in Übersee
In Cincinatti geht die Post ab! Was das hier zu suchen
hat!? Nicht nur bei uns ist seit Samstag der Ausnahmezustand
angesagt. Auch im US-Staat Ohio wird für zwei
Tage die "German Gemuetlichkeit" mit Beer
und Pretzels gefeiert...

Zu viel geschüttelt...
Dass so ein schöner Wiesn-Beginn harte Arbeit
ist, zeigt sich an Festleiterin Gabriele Weisshäupl.
Das viele Hände-schütteln bei der Eröffnung
hinterliess Spuren - Frau Weisshäupl bekam eine
Sehnenscheidenentzündung! Diese wurde sogleich
in der neuen Sanitätsstation im Servicezentrum
versorgt...
Übrigens, wer meint, die Sanitäter schlagen
sich nur mit Betrunkenen herum, der irrt. Die Mehrzahl
der Patienten kommen aufgrund kleinerer Schnitte oder
ähnlicher Blessuren. Auch zählen viele Köche
und Bedienungen zu den Patienten - ein erhebliche
Teil mit ebensolchen Sehnenscheidenentzündungen.
Um dies zu vermeiden, lassen sie sich morgens bei
BRK "tapen". Das Tape (oft auch ein Leder-
riemen) stützt die Gelenke. Achtet mal darauf,
wenn Ihr draussen seid...

Erster Einsatz für
Wiesn-OP
Ein bisserl anders hatte sich die kleine Selina ihren
Wiesn-Besuch schon vorgestellt. Statt mit ihren Eltern
am Wiesn-Anstich im Festzelt zu sein und ein halbes
Hendl zu verdrücken, weihte die Sechsjährige
den Wiesn-OP im Servicezentrum ein. Im Gedränge
am Samstagmorgen war das Zwergerl in eine zerbrochene
Bierflasche getreten. Die Wunde wurde sogleich von
den Sanitätern des BRK fachmännisch genäht
und liebevoll versorgt...

Es ist soweit!
Das 171. Münchner Oktoberfest ist eröffnet!
Mit drei kraftvollen Schlägen hat unser Münchner
OB Christian Ude das Oktoberfest 2004 im Schottenhamel
eröffnet. Der vom OB angestrebte Rekord von zwei
Schlägen muss aufs nächste Jahr verschoben
werden. Aber warum?
Bei genauer Analysen der Videoaufzeichnung (in Zeitlupe)
sieht man den Grund für den notwendigen dritten
Schlag des OBs. Ude konnte nicht richtig ausholen
- BR-Reporter Dietmar Gaiser stand ihm im Weg! A bisserl
grantig war der Stadtobere drüber auch Stunden
nach dem "O'zapft is" noch. Nächstes
Jahr sollen alle Platz machen, da nimmt er keine Rücksicht
mehr, schwört sich Ude. Also obacht in der Anzapfbox...
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Vorfreude - News vorab...
(bis 17.09)
Stromverbrauch
Die Wiesn - sie bricht immer wieder Superlativen.
Auch der Stromverbrauch ist irre. 2,9 Millionen Kilowattstunden
Strom werden Fahrgeschäfte, Schausteller und
Festzelte heuer auf der Wiesn verbrauchen. Wer damit
nichts anfangen kann - das entspricht ungefähr
dem Jahresstromverbrauch von 1.260 Haushalten. Die
benötigte Spitzenleistung ist vergleichbar mit
der einer Kleinstadt mit rund 21.000 Einwohnern.
Übrigens, dass die Lichter auf der Wiesn nicht
ausgehen, dafür sorgen die Münchner Stadtwerke
(SWM). Dazu ist die komplette Theresienwiese unterirdisch
mit (Kupfer)Leitungen durchzogen. Jedes Jahr müssen
beim Aufbau des Oktoberfests die Flansche freigelegt
und an mobile Trafostationen angeschlossen werden.
Diese sind wiederum mit einem mächtigen, unterirdischen
Trafo verbunden. Das komplette Stromnetz wird ständig
vom SWM (sitzt auch im Servicezentrum/SZT) überwacht.
Wenn also der Eurostar losstartet, kann man das an
dem enormen Ausschlag der Zeiger im SZT sehen...

Wirte sauer auf Schwarzhandel
mit Tischen
Begehrt wie eh und je - Sitzplatzreservierungen in
den Festzelten. Dies machten sich Schwarzmarkt- händler
zunutze. Sie reservierten die Sitzplätze schon
Monate im voraus und boten sie im Internet (z.B. bei
Ebay) zu horrenden Preisen an. Die Dummen sind die
Leute, die auf den Wartelisten der Zelte stehen. Zur
Info - kann man seiner Reservierung nicht nachkommen,
so ist es üblich, möglichst schnell zu stornieren,
um den nächsten Wartenden den Weg freizumachen.
Die zum Verkauf angebotenen Platzreservierungen wurden
übrigens inzwischen gecancelt und den "Verkäufern"
Zeltverbot erteilt.

News aus den Zelten...
Am 01.09. feierte das neue Zelt der Bräurosl
Richtfest. Mehr Licht verspricht das neue Fenster
an der Rückseite der Pschorrbräu-Festhalle.
Am 10.09. war es dann auch bei Reinbolds Schützenfestzelt
soweit. Hier wurde das Zelt von Grund auf neu gebaut
und damit auch mehr Plätze geschaffen. Nicht
nur den Wirt, auch uns Besucher freut's!
Auch im Hackerzelt erstrahlt der "Himmel der
Bayern" in neuem Glanz. Oskarpreisträger
Rolf Zehetbauer (Filme wie "Das Boot") liess
die Wände und die Boxen neu bemalen. Im Winzerer
Fähndl schmücken das Wirtepaar Pongratz
ihr neues Zelt zu einem wahren Schmuckstück heraus.
Mit viel Liebe wurde die neue Innenausstattung ausgewählt.

Kurzticker...
2004 wurden zum ersten Mal eigene Sendeantennen extra
für Handys auf der Theresienwiese aufgebaut...
Illustrator Reiner Stolte hat "Die Geschichte
des Münchner Oktoberfest" als Comic gezeichnet
und mit reichlich Anekdoten verpackt. Martin Bauer
hat ein neues Buch "Wiesn Survival Guide"
geschrieben. Es vereinfacht Neulingen einen Besuch
auf dem Oktoberfest. Übrigens - die besten aller
Tipps für Wiesn- Neulinge gibt's bei uns. In
unserem Special in der Rubrik "Spass".
Schaut's mal vorbei!

Wiesnoutfit
Das diesjährige Wiesnoutfit ist leicht beschrieben
- Tracht!
Generell ist Traditionelles wieder chic. Waren noch
vor einigen Jahren Leinenmodelle im Landhausstil "in",
greifen aktuell auch Trendsetter wieder zum traditionellen
Dirndl-Design in den unterschiedlichsten Mustern und
Farben.
Das Retro-Dirndl aus den 70ern erlebt sein Revival.
Also - Madln! Guckt's bei der Mutter in den Kleiderschrank
oder in eines der vielen Second-Hand-Läden und
ab mit dem Originalstück auf die Wiesn. Absolut
im Trend sind auch glamouröse Gürtel im
Charivari-Look. Die Stücke der Designerin Rosner
gibt es bei "bref.f" (Hohenzollernstr. 15)
zu kaufen.
Für die Herren der Schöpfung und echten
Bierfans gibts neuerdings "Weizen-Kniestrümpfe"
- no comment... Infos unter www.weissbierkniestrumpf.de

Münchner Knödelei
Münchner Knödelfans - seid tapfer!
Aus Platzmangel werden wir heuer auf dem Oktoberfest
auf die beliebte "Münchner
Knödelei" verzichten müssen. Schade,
dann essen wir halt mal wieder Pommes statt leckeren
Bergkas-, Steinpilz oder Spinat-Knödel. Wer auf
Entzug ist, kann sich seinen Kartoffelbrummer (grösste
Knödel Münchens) direkt im "Wirtshaus
in der Au" besorgen.

Neues Schützenfestzelt
Im neuen Glanz erstrahlt das Zelt von Eduard und Claudia
Reinhold.
Nach den ständigen Problemen mit der zu kleinen
Küche und der Sicherheit wurden Nägel mit
Köpfen gemacht und das Zelt von Grund auf komplett
neu gebaut. Grösser und komfortabler, mit neuer
Klimaanlage, neuer Innenausstattung und etwa 700 weiteren
Sitzplätzen. Einen Relaunch bekam auch der Name.
Statt Schützenfest-Halle heisst es jetzt Schützenfest-Zelt.
Im Internet aber immer noch (nur) unter www.schuetzenfesthalle.de
zu erreichen.

Bräurosl
Auch die Wirtsfamilie Georg und Renate Heide (Wirtsleut
von der Heide Volm in Planegg) hat es sich nicht nehmen
lassen, 2004 ein neu gestaltetes Zelt zu präsentieren.
Das erfreut nicht nur die strammen Kerle vom "Gay
Sunday", traditionell immer am ersten Wiesnsonntag.
Bilder vom Aufbau unter www.braeurosl.de

Winzerer Fähndl
mit neuem Wirtspaar
Die "Probezeit" ist vorbei, jetzt wird es
ernst. Im "Winzerer Fähndl" haben das
Wirtspaar Peter und Arabella Pongratz 2004 nun endgültig
das Zepter in der Hand. Nach dem gelungenen Einstand
letztes Jahr gemeinsam mit der Familie Kreitmair geht
es heuer ohne "Hilfe" auf die Wiesn...

Käfer Wiesn Schänke
Letztes Jahr spielten sich menschliche Dramen vor
den Holztoren von Käfers Wiesn Schänke ab.
Durch einen Fehler beim Buchungssystem gab es 2003
zwar zwei Käfer-Zelte, aber nur noch einen Mini-Biergarten.
Die Folge war, dass viele der "ich bin Stammgast
im P1"-VIPs nicht mehr reingelassen werden konnten.
Dieses Jahr hat Michael Käfer sein Buchungssystem
aber voll unter Kontrolle und der beliebte Biergarten
wird seinen Gästen wieder in voller Pracht und
Grösse zur Verfügung stehen...

Und Käfer, die
Zweite...
Trotz Trennung von Ehemann Michael Käfer organisiert
Sabine Käfer erfreulicherweise auch 2004 die
beliebte "Käfer Kinderwiesn" (Dienstag,
21. September) in Zusammenarbeit mit PR-Frau Andrea
Schoeller. Heuer schon zum siebten Mal. Traditionell
mit vielen Prominenten und einer Menge Überraschungen
für die kleinen Zwergerl. Der Erlös (2003
immerhin 5.000,- Euro!) kommt wieder einem guten Münchner
Zweck zugute.

Fischer Vroni
Sehr traurig ist, dass 2004 ohne die langjährige
Wirtin von der "Fischer-Vroni" stattfindet.
Wie die meisten wohl mitbekommen haben, ist Anita
Schmid am 28. Oktober letzten Jahres völlig überraschend
verstorben. Neffe Hans Stadtmüller bringt heuer
die beliebten Steckerlfisch vom Chiemsee alleine auf
die Wiesn. sn.

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